Hallo, ich heiße Silke Wilhelm und habe das große Glück, meine Leidenschaft zum Beruf zu haben.

Schon als Kind habe ich gerne und viel gesungen. Mit 10 Jahren bin ich in den Kirchenchor meiner Heimatgemeinde eingetreten und war dort viele Jahre aktiv.

Auch während meiner Ausbildung und Arbeit als Erzieherin war immer die Musik mein Schwerpunkt.

Mit meiner Tochter habe ich vor 14 Jahren dann selbst den Musikgarten kennengelernt. Auch wenn der erste Eindruck nicht unbedingt positiv für mich war und so manches altbackene Lied meinen Musikgeschmack in keinster Weise beeindruckte, zog ich diesen Kurs tapfer durch. Dabei musste ich feststellen, wie viel Spaß Melina an all den Liedern, Versen und Bewegungsspielen hatte. Lieder wie „Aram sam sam“ musste ich stundenlang mit ihr zuhause singen und den Glöckchen begleiten. Dabei wurde mir auch bewusst, wie rasant sich Melinas sprachliche und motorische Fähigkeiten verbesserten.

So blieb es dann auch nicht bei einem Kurs. Wir blieben dem Musikgarten treu, bis meine Tochter mit 4 Jahren alle Kurse durchlaufen hatte. Während dieser Zeit wurde ich dann auch von der Kursleiterin angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte selbst Kurse zu halten, da in Höchstadt jemand gesucht wurde. Daraufhin machte ich im Januar 2007 die Ausbildung zur Musikgartenlehrerin für Kinder von 18 bis 36 Monaten und startete am 15. März 2007 mit meinen ersten Kursen.  Im Laufe eines Jahres folgten dann die weiteren Fortbildungen für Babymusikgarten (0 bis 18 Monate) und Musikgarten Phase 2 (3 bis 4 Jahren).

„Auf der anderen Seite“ zu sitzen war dann aber doch eine große Herausforderung und eine ganze Gruppe mit der eigenen Stimme zu führen war schwerer als gedacht. So nahm ich ab April 2007 wöchentlich Gesangsunterricht und bildete meine Stimme in den nächsten 4 Jahren weiter.

Auch die Kursstunden überarbeitete ich immer wieder und tauschte so manches altbackene Lied gegen ein Modernes. Dabei blieb ich aber immer beim Konzept des Musikgartens und habe auch jetzt noch viele schöne, traditionelle Lieder im Gepäck, denn im Musikgarten soll auch das traditionelle Liedgut erhalten und „wiederbelebt“ werden.

 

In den letzten Jahren hat sich bei mir viel getan. Ich erweitere regelmäßig meinen Liederschatz, meine Materialen (z.B. Handpuppen, Schwungbänder,…) und vor allem meine Instrumente (Neben den üblichen Glöckchen, Rasseln und Klanghölzern habe ich auch 2 ganz große Trommeln, Klangfrösche, Fingerzymbeln, viele diverse Klangstäbe und diverse Einzelinstrumente wie Triangeln, Klangschale u.v.m.).

 

Außerdem konnte ich schon sehr viele Erfahrungen mit all „meinen“ Kindern, Müttern, Vätern, Omas und auch Opas sammeln, dass der Musikgarten im ganzen Konzept ein gutes Stück gewachsen ist. Desweiteren sind auch für „Wiederholungstäter“ mit dem 2. oder 3. Kind immer wieder neue Anregungen und Lieder dabei, sodass es keinem langweilig wird.

 

Ich habe wahnsinnig viel Spaß bei meiner Arbeit und das kommt auch von meinen Teilnehmern zurück. Zudem finde ich die Erfahrungsberichte meiner Eltern immer sehr spannend, da die Kinder zuhause oft ganz anders den Musikgarten wiedergeben. Manch ein Kind sitzt die ganze Stunde nur ruhig bei der Mama und beobachtet alles ganz genau, um dann zuhause zu singen und zu tanzen, und ganze Fingerspiele richtig wieder zugeben. So manches kleine „Flitzekind“, das dagegen mehr im Raum unterwegs ist, als im Kreis mitmacht, setzt sich daheim hochkonzentriert hin und spielt mit Klanghölzern ein ganzes Lied nach oder setzt sich den Teddy aufs Bein und macht mit ihm rhythmische Echospiele (ba-ba).

 

Haben Sie auch kleine Kinder? Ich würde mich sehr freuen, Sie kennen zu lernen und meine Erfahrungen mit Ihnen teilen zu dürfen. Es sind auch jederzeit Schnupperstunden in den laufenden Kursen möglich. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!